KIEFERORTHOPÄDIE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
Beginn und Dauer der KFO-Behandlung bei Kids

Kieferorthopädische Frühbehandlung
- ein sog. Kreuzbiss, bei dem die Zähne falsch übereinander greifen
- eine sog. Progenie, bei welcher der Unterkiefer sich unverhältnismäßig stark entwickelt und nach vorne steht
- ein Offener Biss, bei dem die vorderen Zähne beim Zusammenbeißen nicht mehr aufeinander treffen und der häufig durch zu langes Daumenluschen oder den lang anhaltenden Gebrauch des Schnullers entsteht
- der frühzeitige Verlust vieler Milchzähne, durch den die Kieferentwicklung beeinträchtigt wird
- Sprachstörungen wie z.B. Lispeln oder falsche Schluckmuster. Hier erfolgt die Behandlung i.d.R. in Zusammenarbeit mit einem Logopäden

Ablauf der KFO-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

Häufige Fragen zur Kieferorthopädie für Kinder & Jugendliche in Mainburg
Wann ist der ideale Zeitpunkt für den Start einer kieferorthopädischen Behandlung? +
Der beste Start liegt meist zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr, wenn der Wachstumsschub beginnt und der Zahnwechsel der Backenzähne einsetzt.
Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern? +
Nach unserer Erfahrung dauert die eigentliche Zahnregulierung etwa 2 bis 3 Jahre, gefolgt von einer Haltephase. Die gesamte Behandlung ist meist im Alter von 16 bis 18 Jahren abgeschlossen.
Wann kann bereits eine Frühbehandlung im Vorschulalter sinnvoll sein? +
Eine Frühbehandlung im Alter von 4 bis 6 Jahren kann zum Beispiel bei folgenden Befunden sinnvoll sein:
- Kreuzbiss
- Progenie
- offenem Biss, oft durch Daumenlutschen oder längeres Schnullern verursacht
- frühem Milchzahnverlust
- Sprachstörungen
Arbeitet die Praxis bei Sprachstörungen mit anderen Fachrichtungen zusammen? +
Ja, bei Sprachstörungen arbeiten wir eng mit Logopädinnen und Logopäden zusammen, um Ihrem Kind eine bestmögliche Unterstützung zu bieten.
Wie läuft die Behandlung bei Kindern und Jugendlichen typischerweise ab? +
Meist beginnen wir mit losen Spangen zur Kieferausformung. Anschließend kommen feste Spangen zum Drehen, Verschieben und Aufrichten einzelner Zähne zum Einsatz. Zum Abschluss sichert ein Retainer das erreichte Ergebnis.
